Jamaica

Weltweiter Gebetstag von OM

July 24, 2020

Zu einem weltweiten Gebetstag von OM mit dem Thema “Menschen aus der ganzen Welt beten für die ganze Welt“ trafen sich OM-Teams aus der ganzen Welt über das Internet. 12 Stunden verbrachten die Mannschaft und das Personal an Land bei diesem von der Logos Hope  gestalteten Gebetstag im Lobpreis und Gebet.

Schwerpunkte des Gebetstags waren die vier Regionen Asien, Afrika, Europa und Amerika. Schiffsmitarbeiter aus diesen Regionen vermittelten Hintergrundinformationen und nannten Gebetsanliegen für die diversen Länder. Das musikalische Talent der Mannschaft und persönliche Lebensberichte waren eine Bereicherung für die Beteiligten.

Seelan Govender aus Südafrika, der Direktor von OM Ships, streamte seinen Beitrag live aus Mosbach in Deutschland. Er begann den Gebetstag mit einer Andacht über 4. Mose 6 und ermutigte die Teilnehmer mit den Worten: „Wir haben die Gewissheit, dass der Herr uns hört. Er ist bei uns und erhört gerne unsere Gebete, wenn wir ihn anrufen. Das Gebet hat Kraft. In unserer aktuellen Situation erkennen wir vielleicht nicht Gottes Segen und wir meinen irrtümlich, dass Gott uns nicht gesegnet hat, weil wir uns nach dem Segen der Bewegungsfreiheit sehnen. Aber wenn wir in der Bibel nachlesen, erkennen wir, dass er uns nicht vergessen hat. Nicht nur das: Der Herr behütet uns, und das ist in dieser Zeit tröstlich.“

Schiffsmitarbeiter baten um Gebet dafür, dass Christen in ihren Heimatländern aktiv werden und die gute Nachricht motiviert an Menschen auf der anderen Straßenseite oder aus einer anderen Volksgruppe weitergeben. Sie beteten auch für ihre Regierungen um Weisheit für jeden Tag und für die Kirchen, dass sie Menschen zu Jüngern machen und Leute darin schulen, wie man mit allen Bevölkerungsgruppen Beziehungen aufbaut und seinen Glauben im Alltag ausleben kann.

Atipa Kashimoto aus Sambia erzählte, dass sie in einer christlichen Familie aufgewachsen war. Jedoch war ihr lange nicht klar, dass sie keine echte Beziehung zu Gott hatte. Erst als ein Lehrer sich mit ihr hinsetzte und ihr erklärte, dass man eine persönliche Beziehung zu Gott haben kann, verstand und wollte sie das. Heute arbeitet Atipa in der Seefahrtsabteilung mit. Sie betete für Christen in ihrem Land, dass sie Gott auch in dieser Zeit leidenschaftlich dienen, denn wie ihr Lehrer damals können sie viel bewirken. 

Eine Stunde lang gab es auch einen Livestream auf Facebook, damit sich Gebetspartner und Unterstützer aus der ganzen Welt am Gebetstag beteiligen und ihre Gebetsanliegen weitergeben konnten. Mehr als 600 Personen beteiligten sich am Livestream, waren mit Begeisterung mit dem Schiff in Kontakt und beteten für die Nationen.